18.10.2007
Kein schlechtes Gewissen
Trotz Drucks von Vorgesetzten beteiligten sich rund 1000 Berliner Verkäuferinnen am ver.di-Streik. Kritik an schlechter Bezahlung und unerträglichen Arbeitsbedingungen
Von Daniel Behruzi
Wir fühlen uns stark.« Die das sagt, ist eine von rund 1000 Verkäuferinnen und Verkäufern aus Berliner Lebensmittelgeschäften, die an diesem Mittwoch nicht hinter der Theke oder an der Kasse, sondern auf dem Innenhof der ver.di-Bundesverwaltung stehen. Die Gewerkschaft hatte in Berlin erstmals in der seit Monaten andauernden Tarifauseinandersetzung zum ganztägigen Streik aufgerufen – mit Erfolg. Von REWE, Penny, Reichelt und Kaiser’s kamen die größtenteils weibliche...
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