10.10.2007
Ablenkungsmanöver
EU: China soll aufwerten
Von Klaus Fischer
Die EU-Finanzminister stehen vor einem Problemberg. Da haben sie nun die Auswirkungen der globalen Finanzkrise am Hals. Der US-Dollar schwächelt, das Vertrauen der Anleger in ihr eigenes System ist vorübergehend gestört. Gleichzeitig schickt sich der Euro an, in ungeahnte Höhen zu steigen. Währungspolitik allerdings ist nicht Ministersache, sondern Angelegenheit der Europäischen Zentralbank. Die gilt dank monetaristischem Gründungskonsens als unabhängig, das heißt, ...
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