09.10.2007
Gefangen in der Drogenfalle
Neuer US-Plan zur Destabilisierung Afghanistans
Von Rainer Rupp
Laut UNO-Drogenbericht vom August dieses Jahres stammen 93 Prozent des weltweit gehandelten Opiums aus Afghanistan. Aber den Anbau der Drogen zu unterbinden und zugleich die Loyalität der afghanischen Kriegsherren zu Präsident Hamid Karsai zu erhalten, sind zwei sich gegenseitig ausschließende Ziele, denn die Macht der Kriegsherren wird aus den Drogengeldern gespeist. Dennoch scheint Washington jetzt fest entschlossenen, den Mohnanbau zu vernichten. Die diesjährige ...
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