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25.09.2007

Schleichendes Gift

Im Vorfeld der Olympischen Spiele in China fallen die deutschen Sportverantwortlichen in Kaiserzeit und Kalten Krieg zurück. Eine Geschichte ihrer Versuche, die Wettkämpfe politisch zu instrumentalisieren

Von Klaus Huhn
Am 23. Juni 1894 fand in der Pariser Sorbonne ein von der internationalen Öffentlichkeit kaum beachteter Kongreß statt, auf dem der französische Humanist Baron Pierre de Coubertin einem überraschten Plenum vorschlug, die Olympischen Spiele der Antike zu »erneuern« und moderne Spiele zu arrangieren. Niemand widersprach ihm, aber der Kreis, der seiner Einladung gefolgt war, konnte kaum als repräsentativ für die damals noch in den Kinderschuhen steckende internationale...

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