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Die Linke für Post-Mindestlohn

Berlin. Die gewerkschaftspolitischen Sprecher des Parteivorstandes der Partei Die Linke, Heidi Scharf und Michael Schlecht, haben am Freitag von der Bundesregierung »eine schnelle Absicherung für Postbeschäftigte« gefordert. Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) und die Unionsfraktion müßten ihren Widerstand aufgeben, Andernfalls drohe nach der Liberalisierung des Briefmarktes ab dem 1. Januar 2008 weitverbreitetes Lohndumping in der Branche. Kritik übten Scharf und Schlecht an der Differenzierung zwischen Ost- und West-Beschäftigten in dem zwischen der Post AG und ver.di vereinbarten Mindestlohntarifvertrag.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.09.2007, Seite 9, Kapital & Arbeit

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