13.09.2007
Depressiv? Elektroden ins Hirn. Die neuen Menschmaschinen
Wenn eine Frau ihrem Arzt sagt, sie wolle mal wieder kegeln gehen, ist das nichts Ungewöhnliches. Kommt die Bemerkung von einer älteren Dame, die seit ihrem 21. Lebensjahr unter schweren Depressionen leidet, sieht die Sache anders aus. Die Patientin gehört zu den ersten Teilnehmern einer Pilotstudie der Unikliniken Köln und Bonn, bei der therapieresistente Depressive mit sogenannter Tiefenhirnstimulation behandelt werden: In einer Operation wurden ihr zwei feine Ele...
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