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07.09.2007

Zone ständiger Unsicherheit

Die oft beschworene »Flexibilisierung des Arbeitsmarktes« ist vor allem eine Prekarisierung. Gewerkschaften suchen nach Gegenstrategien

Von Sebastian Wessels
Ein »epochaler Bruch« in der Arbeitsgesellschaft habe sich seit den 1990er Jahren vollzogen, so der Jenaer Arbeitssoziologe Klaus Dörre. Die einstige Kopplung von Erwerbsarbeit an staatlich gewährleistete »Schutz- und Partizipationsrechte« löse sich mehr und mehr auf. Ein immer größerer Anteil der Arbeitenden lebe in einer »Zone ständiger Unsicherheit«. Bereits 18 Prozent der in Deutschland Vollzeitbeschäftigten seien im Niedrig-lohnsektor tätig. Die Gewerkschaften ...

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