Zum Inhalt der Seite
29.08.2007

Ende eines Bestsellers?

Freistaat Bayern setzt in der Türkei seine Rechte an Adolf Hitlers »Mein Kampf« durch. In Antiquariaten geht Verkauf aber weiter

Von Nico Sandfuchs, Ankara
Literatur lasse sich in der Türkei nur sehr schlecht verkaufen, klagt der einheimische Buchhandel bei jeder Gelegenheit. Doch Adolf Hitlers antisemitische Hetzschrift »Mein Kampf« dürften die Buchhändler wohl kaum meinen, wenn sie von »Ladenhütern« sprechen. Immerhin rund 20000 Exemplare werden seit 1995 in dem Land pro Jahr abgesetzt. Offenbar ist auch Geld damit zu verdienen: Gleich 13 Verlage haben das Buch im Programm.Bereits die erste türkische Ausgabe aus dem ...

Artikel-Länge: 2775 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90