10.08.2007
Durch andere sprechen
Raul Zelik untersucht politische Gewalt mit den Mitteln des Romans. Für taz-Autor Fanizadeh ist er deshalb Terrorsympathisant
Von Thomas Wagner
Raul Zeliks neuer Roman ist ein spannender Politkrimi. Die Hauptfigur, zugleich der Ich-Erzähler, ist ein Sozialwissenschaftler aus Deutschland. Mit seinem Liebhaber reist er nach Spanien, in die Region der Stadt X, einer leicht zu entziffernden Chiffre für das Baskenland. Dort soll der Protagonist in einem EU-Projekt über die »Konstitution staatenübergreifenden Bürgerbewußtseins« forschen. Unerwartet tritt die Vergangenheit in sein Leben. Zubieta, ein seit Jahren i...
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