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31.07.2007
- → Kapital & Arbeit
US-Immobilienkrise erreicht BRD-Bank
Düsseldorf. Die IKB Deutsche Industriebank hat ihre Gewinnprognose aufgrund der US-Immobilienkrise für das Geschäftsjahr 2007/08 gesenkt. Das Ergebnis werde aus heutiger Sicht deutlich niedriger ausfallen als geplant, teilte das Unternehmen mit Sitz in Düsseldorf am Montag mit. Zuvor war die IKB von einem Ergebnis in Höhe von 280 Millionen Euro ausgegangen. Die im MDAX notierte Aktie brach am Morgen mehr als 16 Prozent auf 18,29 Euro ein.
Die Krise im US-Hypothekenmarkt im sogenannten Subprime-Bereich, also Hypothekenkredite an Schuldner mit mittelmäßiger und schlechter Bonität, habe sich auf die IKB ausgewirkt, erläuterte das Institut. Die IKB selbst sei in strukturierten Portfolioinvestments engagiert, zu denen auch US-Immobilienkredite aus dem untergeordneten Bereich gehören. Die staatseigene KfW, 38 prozentige Hauptaktionärin der IKB, habe die notwendigen Maßnahmen getroffen, um die Bonität der Bank zu sichern, hieß es. Im »Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat« sei der Sprecher des Vorstands der IKB ausgeschieden, teilte die IKB weiter mit. (ddp/jW)
Die Krise im US-Hypothekenmarkt im sogenannten Subprime-Bereich, also Hypothekenkredite an Schuldner mit mittelmäßiger und schlechter Bonität, habe sich auf die IKB ausgewirkt, erläuterte das Institut. Die IKB selbst sei in strukturierten Portfolioinvestments engagiert, zu denen auch US-Immobilienkredite aus dem untergeordneten Bereich gehören. Die staatseigene KfW, 38 prozentige Hauptaktionärin der IKB, habe die notwendigen Maßnahmen getroffen, um die Bonität der Bank zu sichern, hieß es. Im »Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat« sei der Sprecher des Vorstands der IKB ausgeschieden, teilte die IKB weiter mit. (ddp/jW)
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