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30.07.2007

»Soviel Weggucken ist ein Blankoscheck für Neonazis«

Dortmunder Antifaschisten lassen sich von rechter Gewalt nicht ­einschüchtern. Ein Gespräch mit Ursula Richter

Interview: Markus Bernhardt
Ursula Richter ist Sprecherin des Bünd­nisses Dortmund gegen rechts (Bgr), projekte.free.de/bgr-doWie Ihr Mann, der für das Linke Bündnis Dortmund im Rat der Stadt sitzt, sind auch Sie seit Jahrzehnten in der antifaschistischen Bewegung in Dortmund aktiv. In der vergangenen Woche wurde die Fassade des Hauses, in dem Sie leben, bereits zum zweiten Mal von Neonazis beschmiert. Schüchtern Sie derartige Anschläge ein?Nein, aber wir nehmen das »Bekennerschreiben« sehr er...

Artikel-Länge: 3818 Zeichen

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