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Brown fordert ­Auslieferung

Moskau. Das Verhältnis von Großbritannien und Rußland hat sich am Montag weiter zugespitzt. Anlaß dafür waren Äußerungen des britischen Premierministers Gordon Brown und des britischen Botschafters in Rußland, Anthony Brenton. Brown forderte bei einer Pressekonferenz nochmals nachdrücklich die Auslieferung des Verdächtigen im Mordfall des ehemaligen KGB-Agenten Alexander Litvinenko. Der stellvertretende russische Generalstaatsanwalt verteidigte unterdessen am Montag die Weigerung, den Verdächtigen Andrej Lugowoi auszuliefern. Die Briten hätten keine ausreichenden Beweise für seine Schuld geliefert. »Die russische Seite hat mehr Grund, an der Objektivität des britischen Rechtssystems zu zweifeln«, erklärte Alexander Zwyaginzew. Sollten genügend Beweise vorliegen, könne Lugowoi in Rußland der Prozeß gemacht werden.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.07.2007, Seite 6, Ausland

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