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20.07.2007

Tod durch Tradition

Weibliche Genitalverstümmelung: Nachdem Zwölfjährige auf OP-Tisch starb, verschärfte Ägypten das Verbot

Von Thomas Berger
Die meisten Opfer bleiben namenlos. Daß der Name von Budour Ahmad Shaker Ende Juni bis in die internationalen Schlagzeilen wanderte, hat nur einen Grund: Es war ihr Tod, der Ägyptens Gesundheitsbehörden veranlaßte, die weibliche Genitalverstümmelung im ganzen Land nun ohne Ausnahme für illegal zu erklären. Was im weltweiten Kampf gegen die unsägliche Praxis als weiterer Meilenstein gefeiert werden darf, kam für die Zwölfjährige selbst zu spät. Budour wachte auf dem ...

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