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14.04.1997

Die Faszination des Schreckens

Kolloquium zum Holocaust-Denkmal in Berlin - reine Zeitverschwendung

Von Gabriele Werner
Nachträglich war diese Frau zu beneiden. Weil sie es mit ihrem Demokratieverständnis nicht vereinbaren könne, ganz bewußt zum bystander (Mitläufer) degradiert zu werden, verließ die Tübinger Kunsthistorikerin Kathrin Hoffmann-Curtius zu Beginn des dritten Kolloquiums zum »Denkmal für die ermordeten Juden« am Freitagvormittag unter Protest den Sitzungssaal.Diese dritte Sitzung fand zum Thema »Typologie und Ikonographie des Denkmals, Wege zur Realisierung« statt, und ...

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