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Greenpeace: Küste Spaniens gefährdet

Madrid. Die ungezügelte Bebauung spanischer Küstenregionen gefährdet laut einem Bericht der Umweltschutzorganisation Greenpeace den Tourismus im Land. Mehr als 200000 Hotelzimmer, 316 Golfplätze und 112 Yachthäfen seien geplant, warnten die Umweltschützer in dem am Mittwoch veröffentlichten Papier. Diese Zahlen zeigten das Versagen der Behörden, die Zerstörung empfindlicher Küstenregionen zu stoppen. Zudem werde derzeit in fast 200 Fällen wegen Korruption ermittelt, die zur illegalen Bebauung geschützter Gebiete in Andalusien geführt habe. Greenpeace zufolge macht der Tourismus rund zwölf Prozent des Bruttoinlandsprodukts Spaniens aus.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.06.2007, Seite 9, Kapital & Arbeit

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