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22.06.2007

Enteignung der Berlusconis

Mal wieder soll alles gerechter werden: Der italienische Fußball zwischen parlamentarischem Anspruch und kapitalistischer Wirklichkeit

Von Uschi Diesl
Im italienischen Profifußball wird mal wieder aufgeräumt. Der Staat macht Schluß mit der Vetternwirtschaft, kürzt die Profite, vertritt die Interessen der Allgemeinheit. Es ist die zigste Übung dieser Art. Dabei fehlt es dem Staat an Durchsetzungskraft, nicht an guten Absichten. Das italienische Parlament, genauer: die für den Sport zuständige Kommis­sion der Abgeordnetenkammer, hat alle Klubs aufgefordert, eine Gehaltsobergrenze einzuführen und die Spielergehälter ...

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