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Afghanistan: Sieben Kinder bei US-Angriff getötet

Kabul. Sieben Kinder sind Opfer der US-geführten Besatzungstruppen in Afghanistan geworden. Wie das Kommando der »Operation Enduring Freedom« (OEF) am Montag mitteilte, sei am Vorabend eine Koranschule im Distrikt Sarghun Schah in der Provinz Paktika aus der Luft angegriffen worden, weil diese »Al-Qaida-Anhängern als Rückzugsort gedient« habe. Der Tod der Kinder sei »zu bedauern«, doch seien für ihn letztlich »Extremisten« verantwortlich, die sich auf dem angegriffenen Gelände »verschanzt« hätten, wie OEF-Sprecher Chris Belcher mitteilte. Belcher sprach von einem »ruchlosen Vorgehen« der Aufständischen, unter denen es mehrere Tote gegeben habe.

Am Montag wurde bei Gefechten mit Taliban-Kämpfern im Süden Afghanistans ein niederländischer Soldat der NATO-Besatzungstruppe ISAF getötet. Drei weitere Niederländer wurden verwundet, wie deren Kommando mitteilte. (AFP/AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.06.2007, Seite 1, Ausland

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