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CSU: Tafelsilber für Transrapid

München. Zur Rettung des Transrapid-Projekts in München will die CSU-Landtagsfraktion offenbar Einnahmen aus dem Verkauf von Staatsvermögen einsetzen. In letzter Konsequenz könnte man die Finanzierungslücke theoretisch mit Privatisierungserlösen schließen, sagte der Vorsitzende des Haushaltsausschusses, Manfred Ach (CSU), der Süddeutschen Zeitung. (Montagausgabe). Der stellvertretende CSU-Fraktionschef Engelbert Kupka erklärte, für den Transrapid werde der Freistaat über seinen bisher vorgesehenen Beitrag hinaus wahrscheinlich etwas dazulegen müssen. Bayerns Verkehrsminister Erwin Huber sagte, die Überwindung der finanziellen Probleme sei eine Frage des politischen Willens.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.06.2007, Seite 2, Inland

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