04.02.1999
Rechte Regierung, linke Rhetorik
Peripherer Kapitalismus an der Donau (Teil III)
Von Hannes Hofbauer
Bislang hat keine ungarische Regierung einen Volksentscheid überlebt. Wahlen haben sich im postkommunistischen Ungarn immer als Abwahlen entpuppt. 1994 wurde das christlich- konservative Ungarische Demokratische Forum (MDF) von den Wählern in die Wüste geschickt, 1998 folgte ihm die sozial-liberale Allianz aus Sozialisten (MSZP) und Liberaldemokraten (SZDSZ). Beide hatten sich vier Jahre an der Macht gehalten, sprich: an der Privatisierung gütlich getan. Nun ist ein...
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