31.05.2007
Millionen für Hausgewerkschaft
Früherer AUB-Chef räumt ein, im Auftrag der Siemens-Spitze gehandelt zu haben
Wer hätte das gedacht? Der Siemens-Konzern, bekannt für kreatives Marketing und wohlgefüllte schwarze Kassen, hat sich eine eigene »Gewerkschaft« gehalten. In der Affäre um verdeckte Zahlungen zugunsten der konzernfreundlichen Betriebsratsorganisation AUB, der Arbeitsgeneinschaft unabhängiger Betriebsangehöriger, hat nun deren langjähriger Chef Wilhelm Schelsky zugegeben, im Auftrag der Konzernführung gehandelt zu haben. »Ich war verdeckt als Lobbyist für Siemens tä...
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