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30.05.2007

Privat ins Chaos

Nach gewaltsamen Fahrgastprotesten: Argentinien wiederverstaatlicht zwei Eisenbahnlinien. Auch andere Infrastruktureinrichtungen betroffen

Von Timo Berger
Das argentinische Eisenbahnwesen steckt in einer tiefen Krise. Trotz millionenschwerer staatlicher Subventionen fahren viele Züge verspätet, an manchen Tagen bricht der Schienenverkehr vollständig zusammen. Die Pendler quälen sich täglich bis zu vier Stunden in heruntergekommenen, schmutzigen Abteilen zu ihren Arbeitsstätten. Die Privatisierung in den 90er Jahren, angekündigt als Allheilmittel zur Modernisierung des maroden öffentlichen Transportsystems, hat nicht z...

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