-
24.05.2007
- → Kapital & Arbeit
Firmengründung wird erleichtert
Berlin. Unternehmensgründungen in Deutschland sollen einfacher werden. Das ist das Ziel einer grundlegenden Reform der Vorschriften für Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH), die das Bundeskabinett am Mittwoch in Berlin verabschiedete. Das Gesetz beinhaltet unter anderem, daß Firmengründer einen Mustervertrag nutzen können, der nicht mehr beim Notar beurkundet werden muß. Zudem soll das Mindeststammkapital künftig nur noch 10000 statt wie bisher 25000 Euro betragen und in bestimmten Branchen komplett gestundet werden können. Verschärft werden die Anforderungen an Geschäftsführer. Wer bereits gegen zentrale Bestimmungen des Wirtschaftsstrafrechts im In- oder Ausland verstoßen hat, soll keine GmbH mehr führen dürfen.(ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit