15.05.2007
Versager und Profiteure
Daimler verkauft an Cerberus
Von Jürgen Elsässer
Bei Daimler in der Chefetage sitzen die sprichwörtlichen Nieten in Nadelstreifen: Zuerst, im Jahre 1998, kaufen sie sich Chrysler für rund 36 Milliarden Dollar, und jetzt verscherbeln sie die US-Tochter für umgerechnet 7,3 Milliarden Dollar an die Heuschrecke Cerberus. Den Verlust auszurechnen sollte selbst den deutschen PISA-Schülern nicht allzu schwer fallen. Was die schwäbischen Autobauer dieses Jahr allein drei bis vier Milliarden Euro kosten wird – eine Zeche, ...
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