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12.05.2007

Todesschwadronenpolitik

Am 14. Mai finden in den Philippinen Wahlen statt. Ein Ergebnis steht bereits fest: Präsidentin Arroyo will weiterhin mit großer Brutalität »gegen den kommunistischen Terror« vorgehen

Von Rainer Werning, Den Haag
Marie Hilao-Enriquez, eine schmächtige Mitfünfzigerin, ist ein Energiebündel, wenn es darum geht, die Machenschaften der Mächtigen ihres Landes anzuprangern. Das war während der Marcos-Diktatur (1966–1986) so und das trifft erst recht seit Januar 2001 zu, als Gloria Macapagal-Arroyo in den Präsidentenpalast Malacanang in Manila einzog. »Allein seit dem Amtsantritt der Präsidentin«, sagt Hilao-Enriquez im Gespräch mit jW, »haben wir 839 Fälle außergerichtlicher...

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