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05.05.2007

Samurai im Rollstuhl

Weggespült von Endorphinen in eine bessere Welt wird nicht nur der Held des Romans »Joe Speedboat« von Tommy Wieringa, sondern auch sein Leser

Von Frank Schäfer
Tommy Wieringa erzählt mal eine ganz andere Adoleszenzgeschichte aus der niederländischen Provinz. Musik und Popkultur spielen keine Rolle hier, mit solchen Nichtigkeiten hält man sich gar nicht erst auf. Um die nötigen Distinktionsgewinne zu erzielen, legt der geheimnisvolle, charismatische und titelgebende Phantast Joe Speedboat zunächst Bomben und baut dann, nachdem er sich die halbe Hand weggesprengt hat, mit seinen Freunden ein Flugzeug. Damit kreist er über de...

Artikel-Länge: 3661 Zeichen

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