19.01.1999
Blutiger Ramadan in Algerien
Fastenmonat von Anschlägen überschattet. Vorwürfe an Regierung
Von Rüdiger Göbel
Beinahe täglich ist von Massakern bewaffneter islamischer Gruppen in Algerien zu hören. Allein seit Beginn des Fastenmonats Ramadan wurden in dem nordafrikanischen Land mehr als 120 Menschen, zum Teil auf grausame Art und Weise, getötet. Doch auch das »Verschwindenlassen«, ein bekanntes Phänomen der Diktaturen Lateinamerikas in den 70er und 80er Jahren, wird zu einer um sich greifenden Terrormethode. Während die Massaker in aller Regel islamistischen Banden zugeschr...
Artikel-Länge: 3382 Zeichen


