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Polizei schickte Friedman Neonazis

Frankfurt/Main. Der ehemalige Vizepräsident des Zentralrats der Juden, Michel Friedman, soll von der Polizei Personenschützer mit rechtsradikalem Hintergrund zur Seite gestellt bekommen haben. Es gebe ein entsprechendes Ermittlungsverfahren, bestätigte eine Sprecherin des hessischen Landeskriminalamts am Mittwoch in Frankfurt. Nach einem Bericht der Bild-Zeitung ließ sich einer der ehemaligen Friedman-Leibwächter in SS-Uniform ablichten. Auf einem Computer eines Personenschützers sei außerdem das verbotene Horst-Wessel-Lied entdeckt worden. Friedman forderte rückhaltlose Aufklärung der Vorwürfe.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.03.2007, Seite 5, Inland

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