14.03.2007
Schleichender Fortschritt
GEW will Umbruchstimmung in der deutschen Bildungspolitik ausgemacht haben. Soziale Ausgrenzung droht zum negativen Wirtschaftsfaktor zu werden
Von Rainer Balcerowiak
Als »spannend wie schon lange nicht mehr« schätzt die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) die aktuelle bildungspolitische Diskussion in Deutschland ein. Keine Partei könne es sich mehr leisten, das niederschmetternde Zeugnis zu ignorieren, das dem deutschen Bildungswesen in diversen internationalen Vergleichsstudien ausgestellt wurde, so der GEW-Vorsitzende Ulrich Thöne bei einem Pressegespräch am Montag in Berlin. Der hochselektive und sozial diskriminier...
Artikel-Länge: 6079 Zeichen


