-
26.02.2007
- → Kapital & Arbeit
Keine Chance mehr für BenQ Mobile
München. Das Aus für BenQ Mobile ist laut Insolvenzverwalter Martin Prager endgültig. Er teilte am Sonntag in München mit, daß die Gespräche mit den verbliebenen Übernahmeinteressenten für den Handy-Hersteller zu keinem Erfolg geführt haben. »Damit sehe ich keine realistische Chance mehr, das gesamte Unternehmensvermögen im Paket zu verkaufen und einen Neustart zu ermöglichen«, sagte Prager. »Wir müssen zur Kenntnis nehmen, daß der Markt gegen BenQ Mobile entschieden hat.« Nun werde der Prozeß zur Verwertung der einzelnen Vermögensteile eingeleitet, sagte Prager. Mit dem Verwertungserlös könne man die ausstehenden Forderungen der Mitarbeiter und Lieferanten »zumindest teilweise« befriedigen.
(AP/jW)
(AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit