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Heftige Kämpfe in Mogadischu

Mogadischu. Bei den laut Augenzeugen heftigsten Kämpfen seit dem Einmarsch der äthiopischen und somalischen Truppen Ende Dezember sind am Dienstag in der somalischen Hauptstadt Mogadischu zwölf Menschen ums Leben gekommen. Wie Vizeverteidigungsminister Salat Ali Jelle am selben Tag mitteilte, feuerten unbekannte Angreifer am Montag abend Granaten auf das Verteidigungsministerium, den Präsidentenpalast und ein Armeekrankenhaus. Soldaten der somalischen »Übergangsregierung« und der mit ihr verbündeten äthiopischen Armee hätten zurückgeschossen. Augenzeugen zufolge kamen neun Menschen während der Kämpfe ums Leben. In das Medina-Krankenhaus wurden nach Angaben eines Arztes 36 Menschen mit Verletzungen eingeliefert. Drei erlagen später ihren Verletzungen.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.02.2007, Seite 1, Ausland

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