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20.02.2007

Atomkraftgegner im Wendland geben nicht auf

30 Jahre nach der Benennung von Gorleben zum Atomstandort steht jetzt die Entscheidung bevor, ob im Salzstock radioaktiver Müll verbuddelt wird

Von Reimar Paul
Die Meldung kam nachmittags im Radio. Am 22. Februar 1977 benannte Niedersachsens damaliger Ministerpräsident Ernst Albrecht (CDU) Gorleben im Kreis Lüchow-Dannenberg als Standort für das »Nukleare Entsorgungszentrum«. Auf einem 16 Quadratkilometer großen Waldstück sollte ein gigantischer Atomkomplex entstehen – mit Wiederaufarbeitungsanlage (WAA), Endlager und mehreren Zwischenlagern, einer Brennelementefabrik und weiteren Einrichtungen. Die WAA wurde nie gebaut, d...

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