19.02.2007
Signal für die indigene Emanzipation
Die Friedensnobelpreisträgerin Rigoberta Menchú kandidiert für das Präsidentenamt in Guatemala
Von Timo Berger
Rigoberta Menchú will die nächste Präsidentin Guatemalas werden. Die Friedensnobelpreisträgerin von 1992 und Menschenrechtsaktivistin kündigte Mitte Februar ihre Kandidatur für die Präsidentschaftswahlen im September an. Sie wäre die erste Indigena, aber auch die erste Frau an der Spitze des mittelamerikanischen Staates, in dem 40 Prozent Indigenas, meist Nachkommen der Maya, leben. Die Mehrheit der Bevölkerung sind allerdings Mestizen, die in Guatemala Ladinos gena...
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