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30.12.1998

Atomlobbyist bleibt auf dem Posten

Bundesumweltministerium beläßt Chef der Reaktorkommission im Amt

Von Michael Friedrich
Der Krach war unüberhörbar, als Umweltminister Jürgen Trittin (Bündnisgrüne) am 22. Dezember die Auflösung der Reaktor-Sicherheitskommission (RSK) und der Strahlenschutzkommission bekanntgab. Selbst Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) warf Trittin daraufhin »Wichtigtuerei« vor. Es entbrannte ein regelrechter Machtkampf darum, was ein Umweltminister darf und was nicht. Trittins Anliegen war es, die Kommissionen künftig auch mit erklärten Atomkraftgegnern neu zu bese...

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