17.01.2007
»Werbeverbot wird umgangen«
Die Offenlegung von Beraterverträgen wäre ein erster Schritt für Transparenz der Selbsthilfegruppen. Ein Gespräch mit Gerd Glaeske
Interview: Jan Eisner
Gerd Glaeske ist Professor am Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen
Welche Reaktionen gibt es auf Ihre Studie zum Einfluß der Pharmaindustrie in der Selbsthilfebewegung?
Sehr unterschiedliche, um nicht zu sagen merkwürdige. Die Gruppen, die finanzielle Mittel nahmen, beeilten sich zu erklären, daß dies nicht mit Abhängigkeit gleichzusetzen sei. Die pharmazeutische Industrie hat wenig reagiert, was mich überrascht hat. Der wesentliche Punkt, den wir hera...
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