17.01.2007
Frei, souverän, sozialistisch
Rafael Correa neuer Präsident Ecuadors. Verfassungsreform angekündigt
Von Harald Neuber
Als Rafael Correa am Montag als neuer Präsident Ecuadors vereidigt wurde, war das sein zweiter Antritt. Bereits am Vortag hatte der promovierte Ökonom das Amt in einer traditionellen Zeremonie von der indigenen Bevölkerung verliehen bekommen. In dem Dorf Zumbahua, in dem Correa in den achtziger Jahren ehrenamtlich Mathematik unterrichtet hatte, wurde der 43jährige von Tausenden Anhängern gefeiert: »Die bittere Nacht des Neoliberalismus ist zu Ende gegangen«, rief er...
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