17.01.2007
Welt auf den Kopf gestellt
Cristian Alarcón über die abgrundtiefe Kluft zwischen Arm und Reich im argentinischen San Fernando
Von Gerd Bedszent
Der chilenische Autor Cristian Alarcón arbeitete als Journalist bei einer renommierten argentinischen Tageszeitung, als ihn das Gerücht erreichte, nach der Ermordung eines jugendlichen Kriminellen durch die Polizei sei eine neue Religion entstanden. Zwei Jahre lang recherchierte er in San Fernando, einem der schlimmsten Armenviertel von Buenos Aires, befragte hinterbliebene Verwandte, Nachbarn, Freunde und Kumpane des Getöteten.Das Ergebnis seiner Recherche ist ein ...
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