16.01.2007
Im Zweckbündnis
Irans Präsident Ahmadinedschad in Lateinamerika. Schulterschluß gegen die US-Dominanz. Kritik an Annäherung
Von Harald Neuber
Während einer dreitägigen Reise durch Lateinamerika hat der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad ein engeres Bündnis seines Landes mit den US-kritischen Staaten der Region vorgeschlagen. Ahmadinedschad war am Sonnabend in Venezuela eingetroffen. Am Sonntag kam er mit dem neuen nicaraguanischen Präsidenten Daniel Ortega in Managua zusammen, um am Montag an der Vereidigung Rafael Correas in Ecuador teilzunehmen. Teheran hatte bislang vor allem zu Caracas Verbindu...
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