12.01.2007
»Blutiges Werk«
Zu Weihnachten wollte der Spiegel »mythenkritisch« sein und verbreitete antijüdische Klischees per Titelgeschichte
Von Thomas Wagner
Zunächst scheint nichts dagegen zu sprechen, wenn ein auflagenstarkes Magazin wie der Spiegel zu Weihnachten seine Leser mit den neuesten religionswissenschaftlichen Ergebnisse und Hypothesen über die Entstehung und die gegenseitigen Einflüsse monotheistischer Religionen bekannt zu machen versucht. Die Parallelen und geistesgeschichtlichen Verknüpfungen zwischen dem Sonnenkult des ägyptischen Pharao Echnaton und dem Eingottglauben der Bibel bieten dafür ein überaus ...
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