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09.01.2007

Ausnahmegericht 9/11

Gegen den Marokkaner Motassadeq wird ein neues Rechtsverständnis demonstriert, das an ein altes erinnert

Von Jürgen Elsässer
Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit: Der angebliche »Terrorhelfer« bei den Anschlägen des 11. September 2001, der Marokkaner Mounir El Motassadeq, kämpft mit allen juristischen Mitteln gegen eine willkürliche Verurteilung. Am Montag stellten die Verteidiger des 32jährigen zunächst einen Eilantrag beim Bundesverfassungsgericht, das seit Freitag laufende dritte Verfahren am Hamburger Oberlandesgericht zu unterbrechen, bis über eine Verfassungsbeschwerde entschieden ist...

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