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28.12.2006

Kulturverächter

Beschauliches zwischen den Jahren: Zwei Bücher von Theodor Lessing zeigen, wo allzu große Liebe zur Natur hinführen kann

Von Helmut Höge
Ich vermöchte kaum zu sagen, wie viele Freuden ich den weißen Mäusen verdanke.« So beginnt ein Kapitel des Buches »Meine Tiere« von Theodor Lessing. Der 1933 von den Faschisten in seinem tschechischen Exil ermordete Philosoph widmete es 1926 seiner Tochter Ruth. Im Jahr darauf veröffentlichte er ein Buch über »Blumen«. Der in Berlin domizilierte Verlag »Matthes & Seitz« hat beide Bücher im Rahmen einer Gesamtausgabe 2004 neu aufgelegt und um einige im Prager Tag...

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