27.12.2006
Schweres, aber reiches Erbe
Machtvakuum in Turkmenistan könnte zu Auseinandersetzungen führen. Ausland hofft auf Einflußnahme auf Wahl des Nachfolger
Von Tomasz Konicz
Während am vergangenen Sonntag Tausende Turkmenen von ihrem am 21. Dezember unerwartet verstorbenen Präsidenten Abschied nahmen, sprach die russische Presse Klartext. Nach dem Tod von Saparmurad Nijasow gebe es in Turkmenistan ein Machtvakuum, das zu Verteilungskämpfen führen werde. »Die Frage ist, ob Amerika oder Rußland zuerst nach Turkmenistan kommt«, hieß es in der Wirtschaftszeitung Wedomosti. Seit ihrer Unabhängigkeit 1991 wurde die zentralasiatische Republik ...
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