21.12.2006
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Viel Verständnis für »Euthanasie«: Das Dresdner Hygienemuseum wirbt im Rahmen einer »Public Private Partnership« für die Beendigung »lebensunwerten Lebens«
Von Thomas Wagner
Die Folgen eines hausgemachten Skandals drohen das Ansehen des Dresdner Hygienemuseums nachhaltig zu beschädigen. Und das kam so: Am 24. November verlieh die sächsische Vorzeigeinstitution dem Journalisten Erwin Koch für seine Reportage »Der gute Tod« ihren mit 12000 Euro dotierten Medienpreis. Die in der Schweizer Wochenzeitschrift Das Magazin veröffentlichte Reportage wirbt um Verständnis für die Tötung schwerbehinderter Neugeborener. Die Masche ist nicht neu. Ein...
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