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Atomtransport unter Polizeischutz

Dresden. Die sächsische Polizei hat am Montag morgen einen mehrstündigen Einsatz zur Begleitung eines Atommülltransports aus dem ehemaligen DDR-Forschungsreaktor Rossendorf zum Dresdner Flughafen beendet. Es waren rund 220 Beamte und eine Hundertschaft der Bundespolizei im Einsatz. Die etwa 300 Kilogramm Atom-altlasten wurden von Dresden aus per Flugzeug nach Moskau verfrachtet. Die Polizei ermittelt wegen Nötigung gegen neun Atomkraftgegner, die mit vier Fahrzeugen die Transportstrecke blockiert hatten. Der 48 Fahrzeuge umfassende Konvoi mußte seine Route ändern.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.12.2006, Seite 4, Inland

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