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09.12.1998

Karlsruher Polizei sieht bei alternativem Wohnen rot

Projekt als »Rückzugsraum für potentielle Straftäter« denunziert

Von Dieter Balle, Karlsruhe
Mit einer außergewöhnlichen Briefaktion hat die Karlsruher Polizei versucht, auf die Kaufvertragsverhandlungen zwischen der alternativen Wohnungsgenossenschaft »MiKA« und der stadteigenen Wohnbaugesellschaft »Volkswohnung« im Rahmen der Konversion der ehemaligen Kasernen der US- Armee in der Karlsruher Nordweststadt Einfluß zu nehmen.Die seit vier Jahren bestehende Mieterinitiative hat bereits vier Gebäude mit insgesamt 86 Wohnungen für 145 Erwachsene und 80 K...

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