07.12.1998
An die Wand gedrückt
Verheugen: Tschechen sollen Unrecht der Vertreibung eingestehen
Von Harald Neuber
Dem Dogma der »außenpolitischen Kontinuität« tat am Sonnabend in Dresden auch der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Günter Verheugen, Genüge. Auf der Jahreskonferenz des »Deutsch-Tschechischen Gesprächsforums« forderte er, Tschechien müsse sich »mit seiner Vergangenheit und dem Unrecht der Vertreibung der Sudetendeutschen« auseinandersetzen.In der Abschlußrede der Tagung sagte Verheugen, daß die neue Bundesregierung wie »alle Regierungen zuvor« von diesem S...
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