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27.11.2006

»Erinnerung ist Identitätspolitik«

Im Gezerre um ein Berliner Mahnmal für die homosexuellen Opfer des Faschismus fordert die Initiative Queer Nations eine Denkpause

Interview: Markus Bernhardt
Im Dezember 2003 beschloß der Bundestag die Errichtung eines Mahnmals für die homosexuellen Opfer des deutschen Faschismus. Daraufhin schrieb der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) gemeinsam mit der Initiative »Der homosexuellen NS-Opfer gedenken« und der Berliner Kulturverwaltung einen künstlerischen Wettbewerb aus. Der Anfang des Jahres prämierte Entwurf des norwegischen Künstlerduos Michael Elmgreen und Ingar Dragset sah die Präsentation einer endl...

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