16.11.2006
Kräutergeschäfte vor Gericht. Zur gegenwärtigen Ökonomie von Alltagsdrogisten
Von Ferdinand Gemkow
Das Schaufenster von Maik D.’s Geschäft »Tatanka« in der Eberswalder Straße in Berlin war voll von Glaskonstruktionen, Wasserpfeifen und diversem Rauchzubehör. Verschnörkelt oder in klarem Design, praktisch oder luxuriös – hier wurde jeder fündig. Drinnen roch es nach Räucherstäbchen, und es gab Kräutertabak, Literatur über Drogen und natürlich die berühmten Duftkissen zu kaufen. Der Laden war nie leer und die Beratung kompetent. Auf Fragen erfuhr man am Tresen, daß...
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