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DGB und SPD kritisieren Gurus

Berlin. SPD und DGB haben scharfe Kritik am Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung geübt. Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagfraktion, Ludwig Stiegler, sagte am Mittwoch in Berlin, die meist »neoliberal fehlgeleiteten« Vorschläge zum Arbeitsmarkt fänden in Politik und Bevölkerung überwiegend keinen Anklang. Der Deutsche Gewerkschaftsbund stellte fest, der Rat sei wirtschaftspolitisch und wissenschaftlich isoliert. Claus Matecki vom DGB-Vorstand erklärte: »Wir unterstützen die Bundesregierung in ihren Überlegungen, den Rat gründlich zu reformieren. Steuermittel dürfen nicht mehr für reine Ideologieproduktion verwendet werden«.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.11.2006, Seite 4, Inland

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