07.11.2006
(Un)heimliches Endlager
Am Wochenende kommt ein neuer Castor-Transport nach Gorleben
Von Reimar Paul, Gorleben
Kartoffelscheune« – so nennen sie im Wendland das Zwischenlager für Atommüll. Die riesige Halle aus Beton steht im Wald hinter Gorleben und bietet Platz für 420 Castorbehälter. Bislang verlieren sich erst 68 dieser gußeisernen Tonnen im Zwischenlager – fünf Castoren mit abgebrannten Brennelementen und 63 Behälter mit in Glaskokillen eingeschweißten Abfällen aus La Hague. Am Wochenende, wenn die nächste Atommüllfuhre aus der französischen Plutoniumschmiede ins Wendla...
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