01.11.2006
Gezinkte Karten
Bangladeschs Präsident erklärt sich zum Chef der Übergangsregierung. Opposition organisiert Straßenproteste
Von Hilmar König, Neu-Delhi
Einem Staatsstreich nicht unähnlich hat Bangladeschs Präsident Iajuddin Ahmed sich am Sonntag zum Premier einer Übergangsregierung erklärt. Die dramatische Entscheidung, von den oppositionellen Parteien einmütig als »höchst unglücklich« bezeichnet, bildet den vorläufigen Höhepunkt einer ernsten politischen Krise in dem südasiatischen Land. Am 27. Oktober endete die fünfjährige Regierungsperiode einer aus vier Parteien bestehenden Koalition, die von der Bangladesh Na...
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